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Gemeinde Mohrkirch, Lage, Größe, Statistik & Gesamtdarstellung

Mohrkirch liegt im Gradnetz auf 9,42 Grad östlicher Breite und auf einer Höhe von 54,40 Grad. Somit liegt Mohrkirch etwa auf der selben Höhe wie Danzig und auf der selben Breite wie Mailand.

Durch seine zentrale Lage in der Landschaft Angeln sind die Entfernungen nach Schleswig 21 km,
Flensburg 22 km und Kappeln 15 km fast gleich.Von Mohrkirch erreicht man die Schlei nach 12 km,
die Ostsee an der Geltinger Bucht auch nach 12 km und die Nordsee an der Husumer Bucht nach 50 km.
Das Gemeindegebiet liegt zwischen 27 und 70 m über dem Meeresspiegel.

Mohrkirch liegt inmitten von Grundmoränen aus Lehm durchsetzt mit Findlingen auf Geschiebemergel.
Quer durch die Gemeinde verläuft die Wasserscheide zwischen Nord- und Ostsee.
Nach Süden entwässern die Mohrkirch Kiesperdieker und Flarup Au in die Schlei.
Nach Westen fließt die Bondenau zur Nordsee. Interessant ist, daß für den Abfluß
der Kiesperdieker Au nach Südwesten zur Oxbek schon im Mittelalter die 40 m Höhenlinie bei Appelberg
durchstochen und somit dieses Gewässer zur Ostsee umgeleitet wurde. Später ist über ein Wehr und einen Verbindungsgraben eine Zuführung des Kiesperdieker Wassers zur Mohrkircher Au und damit zur Mohrkirchmühle geschaffen worden. Reste davon findet man noch im Bereich der Babbestraße.

Mohrkirch ist eine selbstverwaltete Gemeinde des Amtes Süderbrarup im Kreis Schleswig-Flensburg,
mit z. Zt. 1006 Einwohnern auf 14,4 qkm Gemeindegebiet. Damit liegt die Bevölkerungsdichte Mohrkirchs mit
69 Einwohnern pro Quadratkilometer noch unter der des Kreises mit 85 Ew/qkm und weit unter dem
Landesdurchschnitt von 163 Ew/qkm.

Das Gemeindegebiet wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Der Anteil der Waldflächen liegt nach den letzten Aufforstungen über dem Kreis- und Landesdurchschnitt.

Die Gemeinde Mohrkirch wurde 1970 aus den beiden ehemals selbständigen Gemeinden Mohrkirch-Westerholz und Mohrkirch-Osterholz gebildet. Der Zusammenschluß geht auf eine Anfang der siebziger Jahre
durchgeführte räumliche Neuordnung der Gemeinden und Ämter im Kreisgebiet zurück, mit dem Ziel der wirtschaftlichen Stärkung und Vereinfachung der Verwaltung.

Die Neuordnung sah im Amt Süderbrarup die Zusammenlegung der damals 18 Gemeinden zu 6 Einheiten, mit möglichst über 2000 Einwohnern vor.
Für Mohrkirch war eine Zusammenlegung mit Böel vorgesehen.
Es sind im Amt aber nur dort Zusammenlegungen durchgeführt worden,
wo die für die eigene örtliche Entwicklung notwendige
Bürgernähe und Eigenständigkeit der kommunalen Selbstverwaltung erhalten blieb.

Mohrkirch bildet auf Grund seiner historischen Entwicklung kein geschlossenes Ortsbild.Der Anteil der verstreut liegenden Häuser und Höfe in Einzellage ist sehr groß.

Erst in den letzten Jahren hat sich die Verbindung der ehemaligen Ortsteile Mohrkirch-Westerholz und Mohrkirch-Osterholz durch die Erschließung eines Neu-baugebietes als heutiger Ortskern entwickelt.

Das stark zerstreute Siedlungsgebiet Mohrkirchs spiegelt sich in einer großen Zahl von Ortsteil- und Höfenamen wider. Sehr oft handelt es sich um die alten Namen der einzelnen Parzellen, in die 1778 das ehemalige Kloster und spätere Domanialgut Mohrkirchen sowie ein dazugehöriger Meierhof aufgeteilt wurden.
Aber auch landschaftliche Besonderheiten haben sich in Ortsbezeichnungen niedergeschlagen.

 

Text: Michael Haushahn



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